Aktuelle Meldungen
Neueste dokumentierte Fälle – jede Zeile mit Link zur Primärquelle.
| Datum | Unternehmen | Stellen | Meldung | Status | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| 02. Oktober 2026 | Galeria Karstadt Kaufhof GmbH | – | Galeria stellt vierten Insolvenzantrag – Betrieb der Filialen läuft zunächst weiter Insolvenz · Deutschland · Bundesweite Filialen | bestätigt | tagesschau.de |
| 01. Oktober 2026 | Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG | – | Berichte: Zehntausende Stellen bei Audi, Porsche und Lamborghini zur Prüfung Umstrukturierung · Deutschland | gefährdet | wiwo.de |
| 22. September 2026 | Mercedes-Benz Group AG | – | Mercedes-Benz erhöht Druck: Schließung zweier Werke wird möglich Werkschließung · Deutschland | gefährdet | zeit.de |
| 17. August 2026 | Ardagh Glass Packaging | 260 | Ardagh: Glaswerk Germersheim schließt – über 260 Jobs betroffen Werkschließung · Standort · Germersheim | bestätigt | wochenblatt-reporter.de |
| 14. Juli 2026 | Continental AG | – | ContiTech: Werke in Bad Blankenburg, Stolzenau und Moers sollen schließen Werkschließung · Standort · Bad Blankenburg, Stolzenau, Moers | bestätigt | produktion.de |
| Juni 2026 | BSH Hausgeräte GmbH | – | BSH Hausgeräte: Stellenabbau angekündigt – Umfang zunächst offen Umstrukturierung · Deutschland · München, Traunreut, Bad Neustadt | bestätigt | abfindungshero.de |
| Juni 2026 | Deutsche Lufthansa AG | – | Lufthansa: Stellenabbau im vierstelligen Bereich geprüft Umstrukturierung · Deutschland · Frankfurt am Main, München | gefährdet | abfindungshero.de |
| Juni 2026 | Robert Bosch GmbH | 1.100 | Bosch Reutlingen: Steuergerätefertigung soll schließen – bis zu 1.100 Stellen betroffen Werkschließung · Standort · Reutlingen | bestätigt | headtopics.com |
Stellenabbau nach Branche
Dokumentiertes Volumen seit 2024 – die Autoindustrie und ihre Zulieferer dominieren.
Größte dokumentierte Programme
Unternehmen mit den höchsten dokumentierten Stellenabbau-Volumina seit 2024.
Nach Bundesland
Regionale Verteilung des dokumentierten Stellenabbaus.
Warum dieser Tracker anders ist
Der öffentliche Diskurs über Stellenabbau leidet an drei Problemen: fehlende Zahlen, verlorene Quellen und Vergesslichkeit. Hier ist unser Gegenmodell.
1 · Jede Zahl hat eine Quelle
Jede Meldung verlinkt auf die zugrunde liegende Berichterstattung oder Mitteilung. Zahlen ohne belastbare Quelle erscheinen nicht – oder ausdrücklich als „gefährdet“ markiert.
2 · Offene Methodik
Wie wir sammeln, prüfen und einordnen, steht vollständig offen – inklusive der Grenzen der deutschen Datenlage. Nachvollziehbarkeit schlägt Pseudo-Präzision.
3 · Daten als Archiv
Unternehmensseiten dokumentieren den vollständigen Verlauf eines Programms – von der ersten Androhung über die Einigung bis zur Umsetzung. CC BY 4.0, frei für Presse und Forschung.
Häufige Fragen
Woher stammen die Daten?
Aus öffentlich zugänglicher Berichterstattung (überregionale und regionale Medien, Branchenportale) sowie aus Unternehmens- und Betriebsratsmitteilungen. Jede Meldung ist mit einem Quellenlink versehen. Die vollständige Methodik steht auf der Seite Datenquellen.
Ist der Tracker kostenlos?
Ja. Alle Daten sind unter der Lizenz CC BY 4.0 frei nutzbar – auch für journalistische und kommerzielle Zwecke –, sofern die Quelle „Stellenabbau-Tracker (stellenabbau.hunterfang.com)“ genannt wird.
Warum fehlen manche Unternehmen oder Zahlen?
Anders als in den USA gibt es in Deutschland keine öffentlich einsehbare Datenbank für Massenentlassungsanzeigen. Wir erfassen ausschließlich öffentlich berichtete Fälle – daher fehlen Kürzungen unter der Berichtsschwelle und nicht bekannt gegebene Zahlen.
Was bedeuten die Status „bestätigt“ und „gefährdet“?
„Bestätigt“ heißt: Das Unternehmen oder offizielle Stellen haben den Stellenabbau kommuniziert. „Gefährdet“ heißt: Es liegen belastbare Medienberichte über geplante Kürzungen vor, eine offizielle Bestätigung fehlt noch. Zahlen sind häufig „bis zu“-Angaben.
Wie aktuell sind die Daten?
Die Erfassung läuft automatisiert und fortlaufend; neue Meldungen erscheinen in der Regel innerhalb weniger Tage. Über den RSS-Feed (rss.xml) werden Updates automatisch ausgeliefert.
Wie hoch ist eine typische Abfindung?
Als Faustformel gilt in Deutschland: 0,5 × Bruttomonatsgehalt × Jahre der Betriebszugehörigkeit. In tarifgebundenen Betrieben und bei Massenentlassungen sind Faktoren von 1,0 bis über 1,5 möglich. Unser Abfindungsrechner liefert eine erste Orientierung – ohne Rechtsberatung zu ersetzen.